Shoheib Hussain

„Doch die Gabe ist unsterblich.“

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Bücher

Cover: Erinnerungen an M.

Erinnerungen an M.

Gedichte 2015–2018 · Taschenbuch · erscheint 2026

Ein Blick, und nichts ist mehr, wie es war.

Diese Gedichte erzählen von einer Liebe, die größer war als die beiden, die sie trugen. Vom ersten Erkennen, von Hingabe und Masken, vom Abschied. Und davon, was bleibt, wenn der andere geht: eine Welt, die selbst aus den Fugen geraten ist, und der lange Weg zurück zu sich.

„Doch die Gabe ist unsterblich.“

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Cover: Erinnerungen an B.

Erinnerungen an B.

Gedichte 2024–2026 · Taschenbuch · erscheint 2026

Ein Jahr, das sich schließt, und eines, das beginnt.

Dazwischen: ein Funke mit 41, der sich anfühlt wie mit 14. Nähe, die nur im Ungesagten wohnt. Eine Königin aus Eis. Und eine Welt, die immer lauter wird, während das eigene Herz leiser werden will.

„Was wird, frage ich nicht. Was ist, wird die Antwort sein.“

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Gedichte

Ein Blick

Ihn trifft ein Blick, er kann ihn nicht wirklich deuten. Erzählt er vom Anfang – oder vom Ende der Nähe? Spricht er von der Angst, um sein Herz und ihre Seele? Ist er bestürzt über die Mauern, die sie immer umgeben? Stellt sie ihn deshalb, immer und immer wieder, auf die Probe? Ist lebendig sein so simpel? Wusste sie es schon immer? Vielleicht wusste sie es immer schon. Vielleicht lerne ich es nie.

aus „Erinnerungen an M.“

Still und weit

Kein Heimweh. Nur dieses leise Erwachen in einer Stadt, die mich nicht kennt. Ich spüre meine Schultern – wie sie nicht mehr tragen müssen. Keine Uhr. Kein Blick zurück. Ich bin außerhalb der Dinge, die mich sonst zusammensetzen. Und immer wieder du. Nicht als Erinnerung. Sondern als ein Echo, das bleibt, wenn alles andere verstummt. Ich taste mich ab an meinem eigenen Dasein. Und merke: Ich war nicht fort – ich war nur nicht da.

aus „Erinnerungen an B.“

Wanderer

Ich bin nur ein Wanderer, der von den höchsten Höhen aus, in die tiefsten Tiefen blickt, in ihrer nacktesten und verschleiertsten Zeiten. Ich sehe, ich höre, ich schaue, ich fühle, ich atme es ein, ich sauge es auf, durch die Poren meiner Haut reibe ich es hinein, und der Wind zwischen meinen Augen schleudert Honig in meine Waden Der Schmerz, von dir verstoßen zu werden, dich zu verlieren, nicht aus Mangel an Liebe, sondern aus der Unfähigkeit, es zu leben macht meine Seele rastlos und schwer.

aus „Erinnerungen an M.“

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Ich denke an dich und lache, weil dein Frechsein ein Funke ist, der in mir brennt, mich trifft, mich wachrüttelt, mich lebendig macht. Mein Herz hüpft in deinem Takt, ungelenk, doch voller Freude, weil du schaffst, was niemand sonst vermag: mich so leicht zu machen, dass selbst das Schweigen tanzt. Ich liebe, wie du bist – nicht glatt, nicht brav, sondern echt. Du bist keine Antwort, du bist eine Frage, die ich immer wieder stellen will.

aus „Erinnerungen an B.“

Beobachtungen

Diese kleinen Falten unter deinen braunen Augen, wenn du mir etwas Freudiges erzählst. Die Röte deiner Wangen, wenn meine Worte dich treffen – beschämend, erregend. Ein Streifen Taille unter flüchtigem Kontakt, offenbart: dein Begehren. Und ich frage mich, warum es mir jetzt auffällt – mehr als je zuvor? Meine Liebe zu dir ist aus keinem Stoff, den du trägst. Ich bin gern mit dir. Nicht zusammen, nicht neben, nicht immer – einfach: mit. Dich sehen. Umhüllt von heilender Magie. Nicht weniger. Mehr.

aus „Erinnerungen an M.“

Wandlung

Manchmal muss man weinen damit Knoten aufgehen manchmal muss man glauben dass Liebe wächst manchmal muss man bleiben wenn alles fort will und manchmal kann man sehen wie Veränderung schon da ist manchmal muss man fallen um zu merken man fliegt und manchmal darf man wissen alles wird gut

aus „Erinnerungen an B.“

Veranstaltungen

Im Moment stehen keine Termine fest.

Lesungen und Auftritte werden hier und auf Instagram angekündigt.

Für eine Lesung anfragen: poesie@shoheibhussain.de

Über

Über Shoheib Hussain gibt es nicht viel zu sagen, und das meiste davon steht schon in seinen Gedichten.

Geboren in Afghanistan, zu Hause in Hamburg. Dazwischen liegt ein Weg, über den er selten spricht und von dem er oft schreibt. Wer zwei Herkunftsorte hat, fragt sich irgendwann, ob man überhaupt irgendwo ankommt. Seine Gedichte stellen diese Frage immer wieder neu.

Er schreibt in einer Schreibmaschinenschrift, weil sie keine Fehler verzeiht. Er trägt einen Skorpion im Wappen, weil Skorpione in der Wüste überleben und man ihnen das nicht ansieht.

Seine Texte handeln von Menschen, deren Namen auf einen Buchstaben geschrumpft sind. Von Masken und von Nähe, die zu nah wird. Von einer Welt, die er manchmal nicht mehr erträgt und trotzdem jeden Morgen wieder ansieht.

Zurzeit arbeitet er an Nachdichtungen alter afghanischer Lieder in deutscher Sprache. Wann daraus ein Buch wird, weiß er selbst noch nicht.

Kontakt

Für Lesungen, Anfragen und alles andere:

poesie@shoheibhussain.de

Instagram: @shoheib_poesie